>> Endlich wieder Methanol <<

Bei bestem Himmelfahrtswetter wurde für 3 Tage das Stadiontor in Moorwinkelsdamm geöffnet. Natürlich nur zu Zeiten der An- und Abreise auch an den folgenden 2 Trainingstagen – aber leider immer noch unter Ausschluss der bahnsportbegeisterten Fangemeinde. Das Debüt des neuen 1. Vorsitzenden Jochen Rädiker fiel zwar anders aus, als zu Beginn des Jahres noch geplant, dennoch: „Die Vorbereitungen für diese Trainingstage waren die selben“, so der Clubchef.

Unter Berücksichtigung aller behördlichen Auflagen in diesen pandemiebestimmten Zeiten wurden die freien Boxen auf Abstand bzw. Trennwände in der Boxengasse abgesteckt und eingerichtet. Ein „Walk-In“ Bereich à la Fastfood-Kette im Einbahnstraßen-Modus war für den kleinen Snack außerhalb vom Clubhaus vorbereitet. Und natürlich gab es mehrere Bereiche durch angebrachte Desinfektionsspender.

26 Aktive kamen nach Anmeldung zu diesem 1. Trainingstag. Darunter Profis wie Kai Huckenbeck, der durch viele Wheelie-Einlagen Corona die Stirn bot, Allrounder wie der Eisspeedway Meister 2019 Markus Jell, der mit einer Flattrack um die Bahn pfiff, erfolgreiche Youngster wie Celina Liebmann und die Wachs-Brüder Timo und Fabian, die heiß aufs Fahren waren, Hobbiefahrer und natürlich Nachwuchsfahrer im Neueinsteiger- oder Aufsteigermodus in den Juniorenklassen A, B und C. Gruppenweise ging es am Vormittag in die freie Trainingssession, was am Nachmittag durch Bandtraining abgerundet wurde.

Auffällig: In der Juniorklasse B sammelten Clubfahrer Thies Schweer und Carl Wynant weitere Erfahrungen in der nun für sie höheren Klasse, und auch Neueinsteiger Lester Matthijssen zeigte schon ordentlich, was Papas Bahnsport-Gen und das bereits intensive Training in Holland ausmachte.

Unter Berücksichtigung aller Abstandsregeln gab es dennoch genügend Gelegenheit für einen kleinen Plausch und Erfahrungs-Austausch, wie der Lockdown durch Home-Office, Home-Schooling oder sportliche Fitness überbrückt wurde.

Und obwohl es immer noch ungewiss ist, ob es 2020 zu einigen reellen Rennbetrieben kommen wird, war es schon einmal der erste Schritt in die richtige Richtung und Balsam für die bisher runtergefahrenen sozialen Kontakte. Bekannte Gesichter und Freunde konnte man endlich für ein paar Stunden wieder sehen. Dieses Training, und auch die, die schon vereinzelnd in anderen Stadien waren und noch kommen werden, machen Mut.

In diesem Sinne wünscht die NBM vor allem weiterhin viel Gesundheit, auf dass wir uns alle bald bei noch mehr gelockerten Regelungen wieder sehen können.

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Text NBM / Claudia Schult

Kategorien: AllgemeinNBM

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